Der Mobility Data Space als Enabler für die europäische Verkehrssicherheit und digitale Infrastruktur 🚀
Die Beiratssitzung des Mobility Data Space (MDS) vergangene Woche bei HERE Technologies in Berlin machte eines ganz deutlich: Datenräume entfalten ihr volles Potenzial, wenn sie länderübergreifend und lösungsorientiert eingesetzt werden. Im Fokus standen dieses Mal zwei wegweisende Initiativen, die über die Infrastruktur des MDS realisiert werden. Beide Vorhaben zeigen, wie anonymisierte Fahrzeugdaten realen Mehrwert stiften:
🔹 DFRS – Data For Road Safety:
Holger Drees von der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) gab einen spannenden Einblick in das Leuchtturmprojekt DFRS. Durch die intelligente Fusion von Echtzeit-Fahrzeugdaten internationaler Automobilhersteller und behördlichen Meldungen wird die Verkehrssicherheit in Europa deutlich gestärkt. Als Teil des Konsortiums fungiert der MDS als skalierbare Datendrehscheibe zwischen den 30 Partnern der Initiative.
🔹 ROMO (Road Monitor) 2 aus den Niederlanden:
Aus dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wassermanagement (Ministerie van Infrastructuur en Waterstaat) war Dagmar Hofsteede-Cats zugeschaltet. Das Projekt ROMO-2 zeigt eindrucksvoll, wie anonymisierte Fahrzeugdaten im öffentlichen Sektor für ein datengetriebenes „Asset Management“ genutzt werden können – von der Erkennung von Straßenschäden bis hin zum präzisen Winterdienst. Der MDS orchestriert als neutraler Datenraum den souveränen Datenaustausch zwischen Automobilherstellern, Straßenbehörden und Serviceprovidern.
👉 Unser Fazit: Egal ob sicherheitsrelevante Daten im Straßenverkehr oder datenbasiertes Infrastrukturmanagement: Der europäische Austausch und die Interoperabilität von Datenräumen sind der Schlüssel zum Erfolg. Der MDS treibt diese Entwicklung konsequent voran.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für die konstruktiven Diskussionen und an Christian Buchbauer von HERE Technologies für die Gastfreundschaft!
Beiratssitzung des Mobility Data Space


